Zimt - Eines der ältesten Gewürze der Welt...

Zimt wird in Plantagen angebaut. Die Bäume wachsen nicht bis zu ihrer potentiellen Größe aus, da sie bei der Ernte regelmäßig  abgeschnitten werden. Der Zimt kann aus dem Stock neue Äste austreiben. Ein Baum kann ab dem dritten Jahr abgeerntet werden. Die Ernte findet jeweils direkt nach der Regenzeit statt, weil dann die Rinde frisch und feucht ist und leicht abgezogen werden kann. Die abgeernteten Äste werden über Nacht in Matten aufbewahrt, wodurch eine natürliche Fermentation einsetzt, die zu Geschmacksentwicklung beiträgt.

Auf Ceylon wird die Zimternte noch sehr rituell von einer speziellen Kaste durchgeführt. Nur Mitglieder der Salagama Kaste dürfen den Beruf des Zimternters ausüben. Zuerst wird mit traditionellen Geräten die äußere Schicht der Rinde, der Kork, abgetrennt. Dann wird die Rinde eingeschnitten und vom Ast abgelöst. Die einzelnen Rindenstücke werden zu großen Quills zusammengesteckt und rollen sich beim Trocknen ein. Die Rinde des Chinazimts ist dicker und häufig werden die äußeren Rindenschichten nicht so sorgfältig abgetrennt, deshalb ist dieser Zimt minderwertiger.

Weitere Bilder zur Zimternte gibt es hier.