Der Zimt soll schon seit 2000 vor Christus als Gewürz verwendet worden sein. Hier folgt eine kleine Aufstellung der geschichtlichen Erwähnungen des Zimtes:
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Erwähnung im Alten Testament (Exodus 30:22-25): Damals war der Zimt ein Bestandteil von Weihrauch.
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Herodot (500 - 424 v.u.Z.): Als Geschichtsschreiber hielt Herodot fest, wo zu seiner Zeit allgemein die Herkunft des Zimtes vermutet wurde. Angeblich sammelten die Araber Kassia in einem See und das Kinnamomum wurde aus Nestern gesammelt. Der Text ist sehr unterhaltsam.
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Nero (37 - 68 v.u.Z.): Nero entzündete nach dem Tod seiner Frau Poppäa, zu ihren Ehren, große Zimtfeuer in den Straßen Roms.
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Hildegard von Bingen (1098-1179): Im Mittelalter war der Zimt in Europa als Heilmittel gegen Gicht bekannt.
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Anton Fugger (1530): Als Zeichen seines überaus großen Reichtums verbrannte Anton Fugger einen Schuldschein Kaiser Karls V. in einem Zimtfeuer.
Mit dem Ausbau der Schifffahrt übernahmen die Portugiesen die Vorherrschaft über den Zimthandel:
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1497/98: Vasco da Gama entdeckte den Seeweeg nach Indien
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1518: Ceylon (heute Sri Lanka) wird portugiesische Kolonie. Als die Portugiesen feststellten, dass sie damit das Herkunftsland des Zimtes in ihrer Hand hielten, wurde eine jährliche Steuer von 110000 kg Zimt erhoben. Der Zimt zu dieser Zeit stammte immer noch von wilden Zimtpflanzen.
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1549: Die Spanier unternahmen eine Zimt-Landexpedition um weitere Zimtquellen aufzutuen. Mehr dazu gibt es hier.
Die Niederländer lösten die Portugiesen als Weltmacht ab:
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1658: Eroberung Ceylons. Die Niederländer etablierten auf der Insel die noch bis heute bestehenden Zimt-Plantagen.
Auch die Niederländer konnten das Handelsmonopol nicht behaupten und wurden von den Briten abgelöst:
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18. Jhd.: Nach der Übernahme des Handelsmonopols durch die Briten wurde London der Hauptumschlagsort für Zimt.
Das Zimtmonopol wurde erst gebrochen als die Niederländer auch in Indonesien Zimt-Plantagen anlegten.