Zimt - Eines der ältesten Gewürze der Welt...

Chinazimt und Ceylonzimt

Herkunftsländer des Zimtes sind  Ceylon (heute Sri Lanka) und China. In China war der Zimt als Gui bekannt. Dort glaubte man lange Zeit daran, dass Gui einen unsterblich machen könne, wenn man allerdings zuviel Gui äße, bekäme man Nasenbluten. Auch die Ägypter verwenden Zimt schon lange  bei ihren Einbalsamierungsriten.  Woher aber kam das Punt ti-sps (Zimtrinde) das schon die Pharaonin Hatshepsut (1503-1482 v.u.Z.) verwendete?

Wahrscheinlich handelte zuerst das Volk der Kasi (daher der Name Cassia) mit chinesischen Zimt. Vom Handelshafen Guangzhou gelangte das Gewürz nach Indonesien. Die Bewohner der Molukken (Halmahera) stellten fest, dass es ähnliche Zimtpflanzen auf ihrer Insel gab. Sie beschlossen selbst Zimthändler zu werden. Mit Booten überquerten sie den indischen Ozean und im afrikanischen Hafen Rhapta (heute wahrscheinlich in Somalia) verkauften sie ihre Waren an arabischen Karawanen. Die Araber transportierten den Zimt weiter in den Norden und hielten die wahre Herkunft des Zimtes geheim. So glaubten noch später die Griechen und Römer, dass Arabien das Herkunftsland des Zimts sei.  

Heute wirde Zimt auch außerhalb seiner Ursprungsländer angebaut.