Um Zimt anbauen zu können muss die Jahresdurchschnittstemperatur 25-30°C betragen und mindesten 2000 mm Niederschlag pro Jahr fallen.
Ein Zimtbaum kann bis zu 200 Jahren alt und 10 bis 20 m hoch werden. Er treibt sein ganzes Leben lang neue Äste aus. Die Blätter sehen denen des Lorbeers ähnlich, da die Gattung Cinnamomum zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) gehört.
Die Blüten des Zimtbaumes werden als Knospen zum Würzen verwendet.
Die vielen Zimtarten unterscheiden sich leicht in ihrem Aussehen.
Der Ceylonzimtbaum links hat eine hellere Rinde und wächst etwas niedriger als der Chinazimtbaum mit der dunkleren Rinde rechts. Die anderen Zimtarten unterscheiden vor allem durch ihre geographische Ausbreitung, manche wachsen nur auf einer einzigen Insel.
Im Folgenden sind einige Zimtarten aufgeführt, die bei uns meist nicht im Handel erhältlich sind und nur auf lokalen Märkten vertrieben werden.
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C. burmanii: Padang/Java –Zimt; Anbau vor allem auf Sumatra
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C. loureirii: Saigon-Zimt aus Süd-Vietnam; wilde Vorkommen, aber auch kultiviert; wird vor allem in den USA verwendet, dort auch als Cassia bezeichnet
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C. obtusifolium: Annam Zimt; Vietnam
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C. tamala: Indischer Lorbeer, verleiht Speisen zimtartigen Duft; im Mittelalter als Malabathrum bekannt
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C. culilawan: Bitterer Zimt, Lavang-Zimtrinde; beheimatet auf den Molukken
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C. philipinense: Philippinen-Zimt, minderwertig
Es gibt noch einige Pflanzen aus anderen Pflanzenfamilien, die auf Grund ihres Geschmackes als Zimtrinden verwendet werden. Drymis winteri (Winteraceae) wird als Maghelanische Zimtrinde in Chile verwendet. Schon die Indianer nutzen Canella alba/winterana (Winteraceae) als Gewürz und Heilmittel.



