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SteckbriefAmeisen bilden die Familie der Formicidae und gehören zu den Hautflüglern (Hymenoptera). Sie durchlaufen eine vollständige Umwandlung, in der die Larven völlig anders aussehen als die voll entwickelten Eltern (holometabole Insekten). Nach Schätzungen gibt es auf der Erde 17000 Arten (175 Arten in Europa) von denen bisher 11000 Arten taxonomisch beschrieben wurden. Die meisten Ameisen sind eusozial. Das heißt die Tiere leben in Gemeinschaft und bilden je nach Art Staaten mit Millionen von Individuen. Die Koloniemitglieder sind nahe miteinander verwandt und betreiben Brutpflege. Sie ernähren und beschützen ihre Nachkommen und haben eine basale Form der Arbeitsteilung entwickelt. Die Geschlechtstierkaste (eine oder mehrere Königinnen) erzeugt die Nachkommenschaft. Die sterile und flügellose Arbeiterinnenkaste übernimmt alle übrigen Aufgaben in der Gesellschaft: Nestbau, Brutpflege, Nahrungserwerb. Die Kampfkaste umfasst Soldaten zur Verteidigung. Die Völker der Ameisen bestehen permanent nur aus weiblichen Tieren, den Königinnen und Arbeiterinnen. Männchen treten nur periodisch auf und haben in ihrem meist kurzen Leben die Aufgabe der Besamung.
SystematikDie Familie der Ameisen wird in 12 Unterfamilien unterteilt. Hier werden nur die wichtigsten Unterfamilien genannt:
1 Abdomensegment (Petiolus) ist schuppenförmig
Neue Kampfdrüse (Pygidialdrüse) erzeugt Wehrsekrete
Erste 2 Abdomensegmente (Petiolus + Postpetiolus) sind knotenförmig
Sind auf Australien und umliegende Inseln beschränkt
3 Unterfamilien sind fast ausschließlich reine Jäger:
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