Impatiens glandulifera Royle


Trivialnamen:

Indisches Springkraut

Familie:

Balsaminaceae (mehr zur Familie unter dem Link)

Verbreitung:

Gemäßigtes und tropisches Eurasien

Heimat:

östliches Indien, Himalaya Kashmir – Nepal

Wissenswertes:

I. glandulifera wurde 1834 erstmals von ROYLE nach Exemplaren aus Kashmir abgebildet und 1835 beschrieben. 1839 wurden die ersten Samen nach England eingeführt, von wo die Art bald als Zierpflanze in viele europäischen Gärten gelangte. Mitte des 20. Jahrhunderts fand die Art auch als Bienenfutterpflanze Verwendung (HEGI 1965). Durch Ansalbungen von Imkern und über Gartenabfälle verwilderte die Art. In der Ursprungsregion im westlichen Himalaja kommt die Art an Bachufern in 1800 - 3000 m über NN vor.
Seit den 50er Jahren gilt I. glandulifera örtlich als eingebürgert. Die Art kommt vor allem in Weiden-Auenwäldern, im Auengebüsch, an Ufern, auf feuchten oder nassen, nährstoffreichen, mehr oder weniger milden, humosen, sandigen oder reinen Lehm- und Tonböden, in luftfeuchter Standortslage vor.

Verwendung:

In der Heimat wird Impatiens zum Färben der Nägel und der Haut benutzt. Die Samen sind essbar und werden zur Gewinnung von Speise- und Brennöl verwendet. Außerdem wird die Pflanze in der Heilkunde genannt. Heilende Wirkstoffe sind bis jetzt jedoch nicht nachgewiesen. Die Pflanze wird auch heute teilweise noch als Gartenpflanze verwendet. Bis in die 80er Jahre wurde die Pflanze als Bienenfutterpflanze ausgebracht. Der Nektar wird wegen der späten Blütezeit jedoch nicht zum Schleudern von Honig verwendet, sondern den Bienenvölkern zur Vorbereitung auf den Winter überlassen.

Blüten
http://www.thewildflowersociety.com