| Systematik
Wuchs
Ökologie
Inhaltsstoffe
|
Hinter der allgemeinen
Bezeichnung „Mistel“ stehen 2 Familien- die Santalaceae und
die Loranthaceae. Beide Familien beschreiben eine Pflanze, die parasitisch
auf Bäumen wächst. Allerdings unterscheiden sie sich.
| |
Klasse:
Rosopsida
Ordnung: Santalales (Sandelholzartige) |
|
Familie:
Santalaceae (Sandelholzgewächse)
Gattung: Misteln
Art: Viscum album (Mistel)

|
|
Familie:
Loranthaceae (Riemenblumengewächse)
Gattung: Loranthus
Art: Loranthus europaeus (Eichenmistel)

|
Zunächst wachsen
sie auf unterschiedlichen Standorten:
Viscum
album
|
|
Laubholz
Mistel |
u.a.auf
Pappel, Weide, Apfelbäumen, Weißdorn, Birke, Hasel,
Linde, Ahornbäumen, Rot-Eiche |
Tannen
Mistel |
auf
Weißtannen |
Kiefern
Mistel |
auf
Kiefern, selten Fichten oder Lärchen
|
Kretische
Mistel |
endemisch
auf Brutia-Kiefer (auf Kreta) |
Lorantus
europaeus |
. |
| Eichen
Mistel |
auf
Eichen und Edelkastanien |
Die weißbeerige
Mistel kann in Unterkategorien unterteilt werden, je nach dem auf welcher
Baumart sie wächst. Die Eichenmistel kommt nur auf Eichen und Kastanien
vor.
Abgesehen von ihren
Standorten unterscheiden sich die beiden Mistelfamilien aber auch stark
in ihrem Aufbau. Bei der weißbeerigen Mistel finden wir dichotom
verzweigte Äste mit paarigen Blätter. Bei der Eichenmistel stehen
am Ende eines Stängels die Blätter in Wirteln zusammen. Die
Mistelbeeren, die nach der Blüte entstehen sind bei der weißbeerigen
Mistel weiß- man findet sie jeweils in den Gabel zwischen den Ästen.
Die anderen Beeren sind gelb und wachsen in Rispen. Sie sind bereits im
Spätsommer zu finden, wohingegend die weißbeerige Mistel erst
nach 9 Monaten Reifezeit ihre Mistelbeeren im Winter zeigt.
|