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Merkmale
Blüte
Frucht
Heilwirkung
Ursprung
Pathologie
Literatur

 

Frucht

Wegen der vielen guten Inhaltsstoffe wird die Papaya auch „Frucht für ein langes Leben“ genannt.
Aus der Blüte der Papaya entsteht eine längliche bis ovale Frucht, die zwischen 15 und 45 cm lang, 10 bis 30 cm breit und 3-6 kg schwer sein kann. Botanisch gesehen ist sie eine Beere und enthält bis zu 1000 schwarze, von einem fleischigen Arillus umgebene Samen. Die Samen enthalten fettes Öl und ätherisches Öl mit Allyl-Verbindungen, die für den kresseartigen Geschmack verantwortlich sind (daher der Name „Kressefeige“). Dicht gedrängt hängen die kurzgestielten Beeren direkt am Stamm, meist dort, wo die Blätter bereits abgefallen sind. Das Exocarp ist grün bis gelblich, das süße, da wenig Fruchtsäuren enthaltende, Fruchtfleisch hellorange bis rosa.
 

 

Papayapflanzen fruktifizieren 20 Jahre und länger. Hohe Erträge sind jedoch nur für zwei Jahre zu erwarten.
Unreife Früchte, die sich noch an der Pflanze befinden, können zur Gewinnung des papainhaltigen Milchsaftes (Latex) verwendet werden.
Die Fruchtmasse einer aus rein weiblichen Blüten entstandenen Frucht beträgt 5-10 kg, die einer zwittrigen beträgt nur 200-600 g. Aufgrund des geringeren Gewichts sind ausschließlich Früchte zwittriger Pflanzen für den internationalen Export von wirtschaftlicher Bedeutung.

Linkes Bild: Samen der Papaya-Frucht, die von einem fleischigen Arillus umgeben sind.


 

Die Fotos zeigen eine Papya aus Ghana, die man in einem Marburger Supermarkt erhält. Offensichtlich ist sie aus Zwitterblüten entstanden, da sie sehr klein (linkes Bild oben: Größenvergleich mit Fineliner) und leicht und somit für den internationalen Transport geeignet ist.
Das Bild oben rechts zeigt die Papaya-Frucht im Querschnitt. Der "Stern", der von den schwarzen Samen ausgefüllt ist, entsteht durch die fünf verwachsenen Fruchtblätter.

 

 
(c) by Miriam Teuscher