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Blüte
Frucht
Heilwirkung
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Pathologie
Literatur

 

Heilwirkung Papaya

Aufgrund der vielen guten Inhaltsstoffe, wird der Papaya eine besondere Heilwirkung zugeschrieben. Schon vor vielen Hundert Jahren fanden die Bewohner der Tropen heraus, dass sie schwer verdauliche Nahrung gut vertragen konnten, wenn sie zu Mahlzeiten Papaya gegessen haben. Das liegt daran, dass Papain, welches im Milchsaft enthalten ist, dem natürlichen Verdauungsenzym Pepsin sehr ähnelt und somit die Proteinverdauung fördert. Darüber hinaus wird auch noch die Fettverbrennung angekurbelt.

Fruchtfleisch, Samen und Pulpe unreifer Papaya Früchte haben eine antioxidative Wirkung, wobei die Samen die höchste Aktivität bezüglich Radikalfängereigenschaften zeigen. Durch den Verzehr von Papaya wird also oxidativer Stress abgebaut. Mögliche antioxidative Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Äpfelsäure, Zitronensäure und Glukose.

In der Onkologie wird Papain bei der systemischen Enzymtherapie in Kombination mit Trypsin und Chemotrypsin verabreicht, was möglicherweise über einen geringeren Level an oxidativem Stress die Synthese antioxidativer Schutzmechanismen induziert.

Aids Entdecker Luc Montganier forscht mit gegorenem Papayaextrakt. Es soll ergänzend zur herkömmlichen Therapie zur Erholung des Immunsystems beitragen und den Allgemeinzustand verbessern.

Um lästige Kopfläuse loszuwerden, wurde ein Shampoo aus Papayaextrakt entwickelt, welches wirksame Substanzen aus Stamm und Blattstiel der Papaya enthält.

Der Milchsaft wirkt anitimikrobiell.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
(c) by Miriam Teuscher