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Merkmale
Papaya ist eine schnell wachsende, unverzweigte, bis auf die Leitbündel unverholzte, mehrjährige, krautige Pflanze, die weder den Bäumen, Sträuchern oder Stauden zugeordnet werden kann. Die beste Bezeichnung ist womöglich "baumförmiges Kraut".
Der Stamm, der anfangs noch von weißem Markgewebe ausgefüllt ist, ist später bis auf die Nodienbereiche innen hohl. Er erreicht eine Wuchshöhe von 10 m und bildet bei ungestörtem Wachstum wöchentlich zwei Blütenstände, sowie zwei Blätter aus, welche spiralig um den Stamm angeordnet sind. Bereits nach 6-7 Monaten sterben die Blätter ab und hinterlassen am Stamm dreieckige Narben. Die Blätter der Papaya sind immergrün, besitzen lange Blattstiele, sind handförmig gelappt und haben einen Durchmesser von 50 bis 70 cm.
Die Papaya bildet das ganze Jahr über Blüten und Früchte aus. Die Papaya kann bis zu 20 Jahre alt werden, jedoch überschreiten die meisten Pflanzen ein Alter von 6-7 Jahren nur selten. Alle Teile der Pflanze enthalten einen weißen Milchsaft. Das Wurzelsystem wird von einer kurzen Pfahlwurzel bestimmt.
Im hohen Alter können die Pflanzen verholzen und auch verzweigen, sofern man die Krone entfernt (Bilder unten. Männlicher und weiblicher Papayabaum des Marburger Botanischen Gartens).
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