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Pathologie
Ein Nachteil der Papaya ist, dass sie sehr krankheitsanfällig ist, vor allem gegen Viren. In der Dominikanischen Republik, Florida, Venezuela und trockenen Regionen Hawaiis tritt das Papaya ringspot Virus auf, das bewirkt, dass Früchte 2 bis 3 Monate nach der Infektion bitter schmecken.
Das durch die Grüne Pfirsichlaus und die Grüne Citruslaus verbreitete Mosaik-Virus führt auf Papayaplantagen auf Cuba und Hawaii und in Puerto Rico, Trinidad, sowie Florida zu Blattverformungen und Fruchtschäden.
Besonders in feuchten Gebieten sind pathogene Pilze eine große Gefahr für Papayapflanzen. Vor allem Phythophthora parasitica ist für Wurzel- und Fruchtfäule verantwortlich.
Schadinsekten sind Weiße Fliegen, Schmier- und Schildläuse. Sie scheiden in Verbindung mit ihrer Saugtätigkeit Honigtau aus und bilden somit einen guten Nährboden für Rußtaupilze. Bei einem starken Besatz dieses Pilzes auf der Pflanze kann es zu Assimilationsstörungen kommen.
Fruchtminierer und Fruchtbohrer sind für Schäden der Frucht verantwortlich. Die Weibchen verschiedener Fruchfliegen legen ihre Eier an die Früchte, die Maden bohren sich dann in die Früchte rein und durchsetzten sie mit Miniergängen, was die Ansiedlung von Fäulniserregern erhöht.
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