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Mythologie  Einführung in die antike Mythologie - Gruppenregeln

 

 
1. Warum es Gruppenregeln gibt

2. Wie man mit den Gruppenregeln umgeht
3. Grundregeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
4. Was wir von den Gruppen erwarten
5. Die rotierende Moderation
 
1. Warum es Gruppenregeln gibt

Teamarbeit besitzt einen hohen Stellenwert, da sich diese im Idealfall durch Synergieeffekte auszeichnet. Das heißt, dass die Summe der Ergebnisse von zwei Personen, die zusammenarbeiten, größer ist als die Summe der Ergebnisse ihrer individuellen Arbeit. Allerdings muß Gruppenarbeit auch erlernt werden, da dabei zahlreiche Probleme entstehen können. So gibt es unter Umständen Schwierigkeiten mit Trittbrettfahrern, die ihre Aufgaben nicht erledigen und sich auf Kosten der Anderen ausruhen, oder die Gruppe läuft Gefahr, sich zu schnell auf eine nicht adäquate Lösung zu einigen. Im Netz stellt die Zusammenarbeit in Gruppen höhere Anforderungen an die einzelnen Mitglieder als bei gewöhnlicher Teamarbeit, da man sich ausschließlich schriftlich mitteilen muss und kein unmittelbares Feedback erhalten kann.
Diese Bedingungen machen ein Höchstmaß an Selbstdisziplin und gegenseitigem Respekt in der Gruppe sowie absolute Verlässlichkeit nötig und verbindliche Regeln unabdingbar.
Um einer ineffektiven Gruppenarbeit vorzubeugen und die Zusammenarbeit zu erleichtern ist es daher sinnvoll, den Seminarteilnehmern Hilfen an die Hand zu geben, mit denen sie auf angenehme Weise anspruchsvoll kooperieren können.

Zwar muss jede Gruppe ihre netzbasierte Zusammenarbeit selbst in den Griff bekommen, aber was wir Ihnen anbieten, sind einige Basisregeln für die Gruppenarbeit im virtuellen Seminar, die auf unseren bisherigen Erfahrungen basieren und als Norm für eine funktionierende Kooperation anzusehen sind.


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 2. Wie man mit den Gruppenregeln umgeht

Lesen Sie sich die Gruppenregeln aufmerksam durch und zwar nicht nur zu Beginn des Seminars, sondern auch während des Seminarverlaufs - vor allem dann, wenn in Ihrer Gruppe Probleme auftreten.

  • Sehen Sie die Gruppenregeln bitte als für alle Beteiligten verbindlich an. Es macht keinen Sinn, Regeln aufzustellen, wenn sich niemand daran hält.

  • Wenn Sie entweder zu Beginn oder auch im Verlauf des Seminars das Gefühl haben, dass die Basisregeln für Ihre virtuelle Gruppenarbeit nicht ausreichen, können Sie diese erweitern und unter dem Titel "Zusätzliche Gruppenregeln" in Ihr Gruppenforum stellen. Auch diese zusätzlichen Gruppenregeln gelten dann für Ihre Gruppe als verbindlich.

  • Sollten Sie für die Formulierung dieser zusätzlichen Gruppenregeln Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte an uns.

  • Sollten in Ihrer Gruppe Probleme auftreten, die Sie nicht allein lösen können, wenden Sie sich bitte ebenfalls an uns. Bedenken Sie bitte, daß wir uns nur in sichtbaren Extremfällen ungefragt in Ihre Gruppenarbeit einmischen. Ergreifen Sie also in jedem Fall selbst die Initiative, wenn Sie unsere Hilfe wünschen.
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 3. Grundregeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

1. Sorgen Sie für eine angenehmen Atmosphäre der Zusammenarbeit. Dazu gehört,

  • dass man respektvoll miteinander umgeht. Keine Beleidigungen, keine persönlichen Anschuldigungen etc.

  • dass man sich an gemeinsame Vorgaben und Absprachen hält.

  • dass man sich der Gruppe gegenüber fair verhält. Eventuelle Versäumnisse sollte man einräumen und wiedergutmachen.

  • dass man bereit ist, sein Wissen und Können anderen zur Verfügung zu stellen. Vor allem keine Trittbrettfahrerei, sondern ein gleichberechtigtes Geben und Nehmen.


2. Sorgen Sie für eine ausgewogene Zusammenarbeit. Dazu gehört,

  • dass sich alle gleichberechtigt beteiligen. Keiner soll Wortführer sein, und keiner soll glauben, angesichts eines Wortführers nur stummer Zuhörer sein zu müssen.

  • dass Unausgewogenheiten offen, aber höflich angesprochen werden.

  • dass berechtigte Kritik von jedem Beteiligten angenommen und berücksichtigt wird.

  • dass jeder von der Menge bzw. vom Aufwand her vergleichbare Beiträge zu den einzelnen Gruppenaufgaben leistet.

3. Sorgen Sie für eine inhaltlich anspruchsvolle Zusammenarbeit. Dazu gehört,
  • dass jeder ausreichend Zeit in das Seminar investiert.

  • dass sich jeder für die in der Gruppe produzierten Inhalte verantwortlich fühlt. Denken Sie nie, daß die anderen die Arbeit schon ordentlich erledigen werden.

  • dass von besonderen Kenntnissen eines einzelnen auch die gesamte Gruppe profitiert.
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 4. Was wir von den Gruppen erwarten

  • Wir erwarten von den Gruppen, dass sie sich in jedem Fall an die Gruppenregeln halten.

  • Wir bitten alle Gruppen, uns mitzuteilen, wenn Gruppenmitglieder für den Rest des Seminars ausfallen. Krankheitsbedingte oder anderweitig begründete Ausfälle, die Sie als Gruppe selbst in den Griff bekommen, brauchen Sie uns nicht mitzuteilen.

  • Wir erhoffen uns von allen Gruppen, dass sie sich an die festgelegten Termine halten. Wenn Sie begründet einzelne Termine nicht einhalten können, geben Sie uns bitte rechtzeitig Bescheid.
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 5. Die rotierende Moderation

Was bedeutet "rotierende Moderation"?

Gruppenarbeit ist kein leichtes Unterfangen - Teamarbeit im Netz erst recht nicht. Was die netzbasierte Zusammenarbeit von der direkten Zusammenarbeit an einem Ort unter anderem unterscheidet, ist ein Mehr an Koordinationsaufwand, den wir Ihnen nicht abnehmen können. Denn eines der Ziele in diesem Seminar lautet "eigenverantwortliche Kooperation", so dass es keinen Sinn macht, die Gruppenführung an uns abzugeben. Allerdings wollen wir auch verhindern, daß diese Führungsaufgabe an wenigen engagierten Studierenden hängen bleibt. Die rotierende Moderation ist für die kooperative Bearbeitung aller Aufgabenblöcke des Seminars verpflichtend.


Welche Aufgaben hat der Moderator/die Moderatorin?
  • Moderieren heißt, nach einer kurzen gemeinsamen Diskussion festzulegen, wer was bis wann in welcher Form macht: Koordination.

  • Moderieren heißt, zur pünktlichen und sorgfältigen Erledigung der übertragenen Teilaufgaben anzuregen (oder bei Bedarf auch zu drängen) und seine Gruppe bei der Stange zu halten: Motivation.

  • Moderieren heißt zudem nachzuprüfen, ob die in der Aufgabenstellung genannten Kriterien erfüllt sind (z.B. erkennbare Bezeichnung der endgültigen Lösung etc.): Überwachung.

  • Moderieren heißt schließlich, dafür Sorge zu tragen, daß ein sinnvolles Resultat der Gruppe erzielt wird, für dessen Zustandekommen im Bedarfsfall auch gruppeninterne Sanktionsmaßnahmen ergriffen werden können: Verantwortung.
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