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   Einführung in die Architektur der Renaissance und des Barock - Beschreibung


Trotz aller stilistischen Differenzierungen stellt sich die Architektur von Renaissance und Barock als eine zusammenhängende Epoche der europäischen Kunst dar, denn das Bauwesen der frühen Neuzeit verfügte in der Orientierung am Vorbild der römischen Antike, in der vitruvianisch geprägten Architekturtheorie und in dem kodifizierten Gliederungssystem der Säulenordnungen über gemeinsame Grundlagen. Diese 'Generalia' stehen im Zentrum des virtuellen Kursprogramms, das Studierenden der Kunstgeschichte, aber auch interessierten Laien die nötigen Grundkenntnisse für eine selbständige und vertiefende Auseinandersetzung mit dieser großen Epoche der Baukunst vermittelt. Das Programm setzt drei didaktische Schwerpunkte:

  • allgemeine Grundlagen der zeitgenössischen Architekturtheorie und der Formensprache
  • exemplarische Analyse von Bauwerken als eigentliche ‘Schule des Sehens’
  • ‘Funktion’ und ‘Aussage’ der Bauten im historisch-politischen Kontext ihrer Zeit

Die Konzeption ist aus der universitären Lehrtätigkeit im Grundstudium hervorgegangen und daher 'content-orientiert’. Sie setzt weniger auf aufwändige oder gar experimentelle technische Lösungen der 'virtual reality’, sondern darauf, in einer einfachen, aber zuverlässigen virtuellen Lernumgebung architekturhistorische Inhalte, die von den Studierenden nachgefragt werden, in großem Umfang bereitzustellen. Der Stoff ist in 13 Lektionen und eine Einführung im Umfang einer weiteren Lektion gegliedert. Er stellt sich in einer übersichtlich gegliederten HTML-Struktur als relativ straffe Abfolge von Seiten dar, welche die Inhalte in einer eingängigen Kombination von Bild und Text präsentieren, wobei Quellentexte und historisches Bildmaterial - von der Architekturzeichnung bis zum druckgraphischen Architekturprospekt - in großem Maße eingesetzt werden.

Medienpädagogisches Ziel ist es, die Einsichten nicht in Form von Definitionen und Lehrsätzen zu vermitteln, sondern Schritt für Schritt am Bildmaterial zu entwickeln. Im Ansatz soll dabei ein 'dialogisches’ Verhältnis zwischen den Nutzern und der Unterrichtseinheit entstehen. Eine übersichtliche Navigationsleiste ermöglicht die selbständige Bewegung des Teilnehmers in der Abfolge der Lektionen. Außerdem werden geeignete interaktive Module eingesetzt:

  • abrufbare farbige Bildmarkierungen zum intuitiv-anschaulichen Begreifen von Definitionen und Zusammenhängen,
  • explorative Oberflächen ('mouse-over'-Funktionen) zum Erkunden von Planzeichnungen oder Darstellungen,
  • multiple-choice-Abfragen und andere Fragen mit kommentierender Rückmeldung zu den Lösungen der Studierenden sowie
  • zahlreiche Text- und Bild-pop-ups mit weiteren abrufbaren Erläuterungen und erklärenden Abbildungen.

Zusätzliche Menüfunktionen wie Glossar, Bildergalerie zur Nachbereitung oder Verweise (kommentierte Hinweise auf Quellenschriften, kommentierte Literatur) unterstützen die Lernenden.

Das netzbasierte Kursprogramm ist in zwei Versionen nutzbar, die beide an den Universitäten Osnabrück und München bereits intensiv in der Lehre erprobt und auch in einer umfangreichen Evaluation geprüft worden sind. Als Selbstlernprogramm ermöglicht es das individuelle Studium des Themas und ist in dieser Form auch für die Erwachsenenbildung geeignet. Gleichermaßen kann aber auch eine Seminarebene aufgeschaltet werden, welche die Betreuung durch einen akademischen Tutor, Diskussionsforen und Arbeitsaufgaben für eine Gruppe von Studierenden vorsieht. Diese Version kann auch anderen Universitäten mit knappen Ressourcen in der Lehre zur Ergänzung ihres Programms zur Verfügung zu gestellt werden. Mit Betreuung durch einen Tutor hat der Kurs den curricularen Stellenwert eines Proseminars im Umfang von drei Semesterwochenstunden.


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