| In den zurückliegenden
Jahrzehnten sind in Deutschland mehr Baudenkmäler restauriert
und Museen errichtet worden als je zuvor. Kein anderes geisteswissenschaftliches
Fach verfügt über Möglichkeiten wie die Kunstgeschichte,
die gebaute Umwelt maßgeblich mitzuformen und über Ausstellungen,
Kunstvereine, Volkshochschulen und wissenschaftliche Reisen einen
beachtlichen, kontinuierlich wachsenden Bereich der Erwachsenenbildung
zu gestalten.
Die Flut und Macht der Bilder in Film, Fernsehen und Internet
fordern das Fach zusätzlich heraus. Ihm obliegt, zu kritischem
Umgang mit Bildern zu befähigen und zu erziehen.Im Zentrum
des Geschehens, im Internet, eine Schule des Sehens aufzubauen und
in ihr historisch fundierte, das Auge wie das Ohr ansprechende Studieneinheiten
für alle Ebenen des Bildungssystems zur Verfügung zu stellen,
ist deshalb das notwendige Ziel des Projekts. |
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Im Zuge der Einführung
einer neuen Kombination von Präsenzlehre, (betreutem) Selbst-
und (kontrolliertem) Fernstudium sollen netzbasierte multimediale
kunstgeschichtliche Lehrveranstaltungen und Studieneinheiten in
wachsendem Umfang produziert und in unterschiedlichen Varianten
(netzbasierter Präsenzunterricht / betreutes Selbststudium
/ Fernstudium) und Bereichen (Grundstudium / Hauptstudium / Weiterbildung)
erprobt und pädagogisch zunehmend durchgestaltet werden.
Die grundlegende Überblicksveranstaltung "Geschichte
der Kunst im Wandel ihrer Funktionen" orientiert auf bildwissenschaftliche
Fragen. Sie wird aus dem Funkkolleg Kunst entwickelt, das zu den
anerkannten Basistexten des Faches zählt, von seinen besten
Hochschullehrern verfasst ist, von eben diesen aktualisiert wird
und sich auf Grund seiner bereits elaborierten medienpädagogischen
Struktur besonders eignet. |