| Diego Velázquez >> Historische Hintergründe>> Zeitgeschehen >> Sevilla |
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Die Stadt Sevilla, deren Erscheinungsbild das Nebeneinander maurischer und christlicher Kultur prägte, war zum Zeitpunkt der Geburt Velázquez die reichste und bevölkerungsdichteste Stadt Spaniens. Ein königliches Dekret sichert der Handelsmetropole die Monopolstellung als Hafen für die vollbeladenen Schiffe aus Lateinamerika. Der Sevillaner Alonso Morgado beschreibt in seiner 1587 erschienenen Geschichte der Stadt Sevilla wie folgt: "Es ist ein wahres Wunder, all die Reichtümer zu sehen, die sich in vielen Straßen Sevillas häufen, in denen die Kaufleute aus Flandern, Griechenland, Genua, Frankreich, Italien, England und aus anderen nördlichen Gegenden wie auch aus Portugiesisch-Westindien wohnen. Genauso wunderbar ist der Anblick jener anderen Fülle von Reichtümern, die die Alcaicería birgt, nämlich Gold, Silber, Perlen, Kristalle, Edelsteine, Emailarbeiten, Korallen, Brokate, kostbare Stoffe, alle Arten von Seiden und feinsten Tuchen. Diese Alcaicería ist ein Stadtviertel voller Geschäfte; es gibt Silberschmiede, Juweliere, Bildhauer, Seiden- und Leinwandhändler, deren ungeheurer Reichtum der Aufsicht eines eigenen Alkalden und einer ausreichenden Anzahl von Wächtern unterstellt ist, die des Nachts für die Sicherheit des Viertels sorgen und seine Tore verriegeln"1.
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Mathäus
Merian, Ansicht von Sevilla, |
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