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Der
historische Ansatz: Mythen überliefern
mehr oder minder Geschichte.
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Der
religionsgeschichtliche Ansatz: Mythen entstehen wie Religionen
und sind wie diese zu untersuchen.
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Der
psychologische Ansatz: Mythen sind Ausdruck psychischer
Konstellationen.
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Der
allegorische Ansatz: Mythen haben neben ihrem sekundären
vordergründigen Inhalt primär einen versteckten Sinn.
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Der
materialistische Ansatz: Mythen sind der Versuch, mit Hilfe
der Einbildung in der Einbildung Naturkräfte zu beherrschen,
die in Wirklichkeit nicht beherrscht werden. Mythen sind Ausdruck
gesellschaftlicher Verhältnisse und als solche zu deuten.
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Das Rätsel

In der Nähe von Theben stieß Ödipus auf die Sphinx, ein geflügeltes
Ungeheuer mit einem Frauenkopf und dem Körper eines Löwen. Sie versetzte
die Thebaner immer wieder in Angst und Schrecken, indem sie jedem,
den sie traf, ein Rätsel aufgab. Fand man nicht die richtige Antwort
- was bis dahin noch niemandem gelungen war - , wurde man von der
Bestie verschlungen. Ihr Rätsel lautete: Welches Wesen läuft morgens
auf vier, mittags auf zwei und abends auf drei Füßen und ist schwächer,
je mehr Füße es hat.

Die richtige Antwort lautete: der Mensch, der als Kind auf allen Vieren,
als Erwachsener auf beiden Füßen und als Greis mit dem Stock geht.
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