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Göttermythen Am Anfang dieser Studieneinheit, im Abschnitt Mythen, ist von den Eltern des Zeus, den Tiatanen Kronos und Rhea, der Geburt des obersten olympischen Gottes und dem Konflikt mit seinem Vater mit den Worten Karl Kerényis schon erzählt worden. Der Stammbaum nun nennt die Geschwister des Zeus und die bekanntesten seiner göttlichen und sterblichen Kinder. Farblich hervorgehoben, weil von besonderer Bedeutung, sind die Namen der zwölf olympischen Götter, denen die meisten und wichtigsten Göttermythen gelten. Jede dieser Gottheiten wurde
in Großgriechenland
und später im römischen Reich an mehreren, wenn nicht vielen Orten oder
gar überall in unterschiedlichen Varianten verehrt. Ihre kultische Stellung
und Funktion waren im Laufe der Jahrhunderte bis zum Ende der Antike von
deutlich größerer Konstanz als ihre mythologische, die sich aus unbekannten
Anfängen für uns erst im 8. Jahrhundert zu konkretisieren beginnt, insbesondere
in dem um 700 entstandenen epischen Gedicht, das zentral für die Mythologie
der Griechen ist: der Theogonie
des Hesiod von Askra aus Böotien. |