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Risikofaktoren für die Entstehung eines Gallensteinleidens
5F: fat - female - fertile - forty - fair. Die Sonographie ist bei der Frage nach Gallensteinen
(Cholelithiasis) mit einer Treffsicherheit von 95% und fehlender Invasivität
die Methode der Wahl. Direkter Steinnachweis durch echoreiche Konkremente
mit Schallschatten sowie Lumen- und Wandveränderungen sind richtungsweisende
Befund. Steine im D. choledochus können allerdings dem sonographischen
Nachweis entgehen, indirektes Zeichen ist ein Aufstau der Gallenwege
(der Choledochus gilt als dilatiert ab einem Durchmesser von 6 mm).
Die ERCP (endoskopische retrograde Cholangiopankreatigographie) ist
der Goldstandard zur Diagnose von Gallensteinen, dient aber vielmehr
der Entfernung von Steinen aus dem Gallengangssystem. Als Komplikationen
treten die Cholangitis und die Pankreatitis auf. Ein modernes Konkurrenzverfahren
ist die MRCP (Magnetresonanztomographische Cholangiopankreatigographie). |
Dies ist eine Aufnahme des rechten Oberbauches, die Gallenwege sind kontrastmittelgefüllt (hell).
Das Endoskop ist der röntgendichte Schlauch im unteren Teil des Bildes. Etwa in seiner Mitte sehen Sie die Sonde die den Ductus Choledochus sondiert. Gleich am Beginn des Ductus Choledochus ist ein Gallenstein als Füllungsdefekt zu sehen und am Abgang des Ductus Cysticus können Sie ebenfalls einen Stein diagnostizieren. Die Gallenwege sind erweitert und die Gallenblase ist steinfrei.