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Tumoren können entweder
- von der inneren Oberflächen der Hohlräume ausgehen und in der Kontrastmitteluntersuchung als intraluminärer Füllungsdefekt bzw. als KM-Aussparung imponieren und zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Einengung (Stenose) führen
- in der Wand der Hohlraumstruktur entstehen und lediglich das Lumen einengen (Stenose) ohne die Schleimhaut zu alterieren
- ausserhalb der Hohlraumstrukturen liegen und diese durch extrinsische Interaktion eindellen (Pellotierung), verlagern oder stenosieren
Für die Unterscheidung maligner und benigner Tumoren bzw. Raumforderungen gibt es konstante Bildmuster, die auch ohne histologische Beweisführung zu einer artdiagnostischen (benige versus maligne) Einschätzung führen können, wie z.B.
Oberfläche: glatt = benigne, unregelmässig = maligne
Übergang zwischen normalem Lumen und Läsion: sanft = benigne, abrupt ("Kantenabbruch") = maligne
Grösse: kleine Raumforderungen = eher benigne, grosse Läsion = eher maligne
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Tumor, benigne: Weichteil-(Substanz)-Plus |
Tumor, maligne: Schleimhaut irregulär, fokal-exzentrisch, Kantenabbruch |
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Polypen prädominant im Magenantrum einzelner Polyp an der Kurvatur (Pfeil) = Bowler hat sign |
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Ärmelphenomen im Bereich der Incisura angularis (Pfeile) |
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Ösophagus-Carcinom im proximalen und mittleren Drittel
nach Laugenverätzung.
Kantenabbruch im Bereich der Pfeilspitze |
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Schrägaufnahme |
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Durch die Lymphknoteninfiltration wird ein intraluninarer Füllungsdefekt
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Magenkarzinom Malignes Ulcus = Magencarcinom an der kleinen Kurvatur Ulcusnische (roter Pfeil), Ulcusrandwall (Pfeilspitzen) links Monokontrast, rechts Doppelkontrast |
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