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Radiologiescript

Radiologe 
Material zur Vorlesung "Einführung in die Radiologie - Anatomie in der Bildgebung"
Prof. Dr. K. J. Klose: Medizinisches Zentrum für Radiologie
Klinik für Strahlendiagnostik, Klinikum der Philipps-Universität Marburg
    2 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
    2.1 Projektionsradiographie (Zwei-Ebenen-Verfahren)
      2.1.1 Thorax
      2.1.2 Abdomen
      2.1.3 Skelett
      2.1.4 Mammographie
    2.2 Kontrastmittelverfahren
      2.2.1 Enterale Kontrastmittelverfahren
      2.2.2 Parenterale Kontrastmittelverfahren
    2.3 Schnittbildverfahren
      2.3.1 Ultraschall-Tomographie
      2.3.2 Computertomographie
      2.3.3 Magnetresonanztomographie
    2.4 Bildverarbeitung (Computeranwendungen zur Darstellung und Auswertung von Bilddatensätzen)
      2.4.1 Darstellung: surface und volume rendering
      2.4.2 Auswertung: Annotation, Winkelvermessung, Raumachsenbestimmung, Navigation
      2.4.3 Funktionell: Volumenbestimmung, Flow und TDC (time density curves)

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2. Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren

Literaturhinweise:

Eine sehr aktuelle Übersicht der (englischen) Internetangebote für Radiologen und radiologisch interessierte Medizinstudenten bietet http://www.radiologyeducation.com . Dieses kostenlose Internetangebot bietet eine digitale Bibliothek der aktuellen Radiologiebildungsangebote, die nach transparent gemachten Kriterien beurteilt und ausgewählt wurden (siehe auch Review Abstract in AJR:179, September 2002: 574)

http://www.radiologyeducation.com

 

Eines der Forschungsprojekte im Rahmen der Virtuellen Hochschule Bayern ist der Selbstlernkurs der Radiologie WBT (Web-based-teaching in radiology), inzwischen auch Compari genannt.
Das Programm ist (noch) ohne Zugangsbeschränkung unter http://www.idr.med.uni-erlangen.de/link/trainingsprogramme.html zu erreichen.

 

Theoretische Grundlagen: Strahlenphysik und Röntgentechnik (von H. Jungclas)

 

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2.1 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Projektionsradiographie (Zwei-Ebenen-Verfahren)

Zwei-Ebenen-Aufnahmen

 

 

 

Zur Differenzierung der anatomischen Strukturen nutzt die Projektionsradiographie ohne Kontrastmittel (Nativdiagnostik) ausschließlich die natürlichen Dichteunterschiede zwischen den Geweben.

 

Unter Projektionsradiographie versteht man die Erzeugung von Röntgenbildern mit Röntgenstrahlen und einem Aufnahmesystem.
Als Aufnahmesystem kommen dabei heute unterschiedliche Techniken zum Einsatz:

Analoge Techniken (Aufnahmesystem = Röntgenfilm)

  • Film - Folien - Kombination (konventionelle Technik - heute immer noch in Anwendung)
  • Leuchtschirmradiographie (ehemalige Durchleuchtungstechnik, seit Jahrzehnten nicht mehr in Anwendung, da ein erheblich höherer Dosisbedarf für die Abbildung notwendig war), wurde ersetzt durch die
  • Bildverstärkerradiographie (hierbei wird das Röntgenbild auf dem Leuchtschirm des Bildverstärkers (BV) erzeugt und mit unterschiedlichen Aufnahmesystemen dokumentiert), dazu zählen 100 mm Technik und Filmkassetten

Digitale Techniken (Aufnahmesystem = Detektor mit Analog-Digital-Wandler)

  • Speicherfolie (digitale Speicherfolienradiographie - DSR)
  • Festkörperdetektor (Digitale Radiographie)
  • CCD Detektoren

 

Die Film-Folien-Technik (oft als konventionelles Röntgen bezeichnet) wird zunehmend durch digitale Radiographie ersetzt. Die digitale Radiographie unterscheidet sich lediglich durch den Einsatz von digitalen Bildaufnahme- und Bildverarbeitungssystemen von der klassischen Projektionsradiographie.

Durchdringen Röntgenstrahlen Materie, so werden sie durch Absorption und Streuung geschwächt. Photonen mit niedriger Energie werden relativ stark absorbiert (Weichstrahltechnik). Photonen mit hoher Energie werden vor allem gestreut (Hartstrahltechnik). Die durch das Material ausgelöste und dann auf dem Röntgenfilm sichtbar gemachte Schwächung wird von der Dicke, der Dichte und der Ordnungszahl Z des Materials beeinflusst.

Materialien mit hoher Dichte führen zu einer größeren Schwächung von Röntgenstrahlen als solche mit niedriger Dichte. Dabei wirkt sich die Ordnungszahl Z des absorbierenden Mediums (H = 1, C = 6, O = 8, J = 53, Fe = 26) mit der dritten Potenz auf die Schwächung aus.

Luft absorbiert keine Röntgenstrahlen. Es ergibt sich deswegen folgende Reihenfolge bei der Röntgenstrahlschwächung:
Luft < Fett < Wasser < Knochen.

 

Basale Beurteilungskriterien für Projektionsradiogramme:

Eselsbrücke verursacht: Genese Beispiel
Stones
positive Kontraste
natürlich
Knochen (Bones)
künstlich
Bleimarken
Katheter
Metallimplantate
Kontrastmittel
krankhaft
Steine
Gefäßkalk
Bones
positiver Kontrast
natürlich
normale Anatomie
krankhaft
Frakturen
Degeneration
Tumor
Stoffwechselleiden

Gas

negativer Kontrast
natürlich
Luft in tubulären Systemen
Gas im Magen-Darm-Trakt
Luft in Lunge und Atemwegen
iatrogen
CO2 -Angiographie
krankhaft
Luft in tubulären Systemen
Gallenwege - Aerobilie
Harnwege - Pneumaturie
Gefässen - Pfortader
- Pulmonalarterie
Luft in den Körperhöhlen
Peritoneum - Perforation
Pleura - Pneumothorax
Pericard - Punktioniatrogen
Liquorraum - posttraumatisch
Luft in Weichteilen
Abszess
nekrotischer Bronchialtumor
Luft in Weichteilen, z.B.:
Haut
Emphysem
Muskulatur
Gasbrand
Mass
Weichteile
natürlich
Eigenschatten der Organe
Leber, Milz, Muskulatur
krankhaft
Organvergrösserung
Hepato-/Splenomegalie
Tumoren - entzündlich
               - neoplastisch

 

Rechts und Links im Röntgenbild:
Immer so, als stünde der Patient direkt vor dem Betrachter. Rechts und links sind also vertauscht.

 

Was sind Verschattung und Aufhellung im Projektionsradiogramm? - zur Erklärung bitte hier klicken

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2.1.1 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Projektionsradiographie (Zwei-Ebenen-Verfahren): Thorax

 

Thoraxaufnahmen in zwei Ebenen gehören zur Basisdiagnostik bei Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems.

Beurteilt bzw. nachgewiesen werden:

Indikationen: Trauma (Pneumothorax mit oder ohne Rippenfrakturen), schwere Entzündung (Pneumonie), präoperative Diagnostik, kardiale Abklärung (z.B. Herzinsuffizienz) u.a.

 

Thorax a.p.
Thorax lat.
beim Anklicken der Bilder öffnet sich ein neues Fenster mit den gleichen Aufnahmen in groß

 

Tutorium Pneumonie - Pneumonitis

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2.1.2 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Projektionsradiographie (Zwei-Ebenen-Verfahren): Abdomen

 

Die Abdomenübersichtsaufnahme erfolgt standardisiert in Rückenlage und Linksseitenlage. Es gibt jedoch auch noch andere Projektionen. Wichtigste Indikation für die Nativaufnahme (d.h. ohne Kontrastmittel, auch Abdomenleeraufnahme genannt) ist das akute Abdomen mit der Frage nach freier Luft und/oder Spiegeln (Luft oder Flüssigkeit).

Abdomen, Kind
2-Ebenen, Frau
2-Ebenen, Mann

 

Zur Beurteilung von Abdomenleeraufnahmen ist die in folgender Tabelle zusammengefasste
Eselsbrücke A.B.D.O.M.E.N. hilfreich:

Abkürzung Erläuterung Analysekriterium
A
Air
Achte auf "freie Luft" (in der freien Bauchhöhle, sichtbar vor allem zwischen Leberoberfläche und lateraler Abdominalwand), diese kann durch die Perforation von Hohlorganen (z.B. Magen), Zustand nach OP oder laparaskopischen Eingriff, penetrierende Wunde der Abdominalwand etc. verursacht sein. Am besten dafür geeignet ist die Linksseitenlage mit horizontalem Strahlengang. Beim Erwachsenen hat auch im Dünndarm Luft nichts zu suchen. Beim Ileus finden sich dynamische Luft-/Flüssigkeitsspiegel.
Gas
B
Bones
Beurteilung der knöchernen Strukturen
Bones
D
Densities
Verschattungen, Verkalkungen, Fremdkörper
Stones
O
Organs
Abgrenzbarkeit, Form, Lage der Organe
Mass
M
Muscles, masses
Abgrenzbarkeit des M. psoas (Luft im Retroperitoneum?), Tumormassen bzw. Organverlagerungen, Aszites
Mass
E
Edges
mit abgebildete, nicht zum Abdomen gehörende Körperabschnitte (Pneumonie?, Pneumothorax?, Pleuraerguss?), Zwerchfellkontur, Hernien
(Randbereiche)
N

Nitrogen
Erinnerung: auf freie Luft achten

Gas

 

Bildbeispiele:

 

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2.1.3 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Projektionsradiographie (Zwei-Ebenen-Verfahren): Skelett

Bildbeispiele:
Fraktur des Os ischii

Fraktur des Mittelfußknochens (5)
Luxationsfraktur

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2.1.4 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Projektionsradiographie (Zwei-Ebenen-Verfahren): Mammographie

Def. Mammographie:
Röntgendarstellung der weiblichen Brust. Gebräuchliches Verfahren ist die Weichstrahltechnik. Soll zusätzlich das Milchgangsystem der Brustdrüse sichtbar gemacht werden, so werden Kontrastmittel eingesetzt. Dieses Verfahren wird als Galaktographie bezeichnet.

 

siehe auch: 9.2 Reproduktives System
Diagnostik bei Mamma-Befund

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2.2 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Kontrastmittelverfahren

Die im vorherigen Abschnitt besprochene Projektionsradiographie lebt von den internen Kontrasten des menschlichen Körpers (Bones, Gas, Mass). Inhalte in der Analysekategorie Stones = positiver Kontrast (Metallclips, Steine, etc) sind als krankhaft oder unnatürlich anzusehen. [siehe auch Analysekriterien]

Um Körperhöhlen oder luminale Strukturen besser darzustellen, müssen sie künstlich mit Kontrastmittel angefärbt werden.

Zu den kontrastierbaren Höhlen gehören die Pleura-, Pericard-, Peritoneal- und Gelenkhöhlen. Aus systematischen Gründen kann auch der äussere Liquorraum hierzu gezählt werden, da er ähnlich wie die anderen Höhlen durch Direktpunktion von extern mit KM angefärbt kann (Myelographie).

Zu den luminalen Strukturen zählen alle Gefässe (Arterien (V. privata und publica), Venen und Lymphgefässe). Diese können entweder durch Direktpunktion oder nach Freilegung (z.B. Venae sectio) mittels Kanülen oder Kathetern mit KM gefüllt werden.

Neben den Gefässen gibt es eine Reihe luminaler Strukturen (Ausführungsgänge, -leiter), die zur besseren Beurteilung pathologischer Merkmale ebenfalls mit KM angefärbt werden müssen. Aus Gründen der radiologischen Darstellung müssen hier einige Annahmen gemacht werden, um die Systematik durchzuhalten, die in nachstehender Tabelle ausgeführt wird.

 

Organsystem Höhlen - luminale Strukturen - Ausführungsgänge Untersuchungsverfahren
ZNS

Innerer Liquorraum (Ventrikel)
äusserer Liquorraum oder Subarachnoidalraum
Tränenkanal

Ventrikulographie
Myelographie
Dacryocystographie
CV

Perikardhöhle
Herzhöhlen
Gefässlumen, arteriell
Gefässlumen, arteriell (Vasa publica)
Pfortader
Pulmonalarterien

Gefässlumen, venös
Gefässlumen, lymphatisch

Pericardiographie
Ventrikulographie
Arteriographie (Bildbeispiel: Nierenangiographie)
Portographie
Pulmonalisangiographie
Phlebographie

Lymphographie (Informationen zur Lymphographie)

RESP Pleurahöhle
Tracheo-Bronchialtrakt
Pleurographie
Bronchographie
GI enterale KM-Füllung

Hypopharynx
Speiseröhre
Magen - Darmkanal

Hypopharyngographie
Brei-/Gastrografinschluck
MDP, Enteroklysma, KE
parenterale KM-Füllung Peritonealhöhle
Speicheldrüsen- (Mund-, Ohr-, Bauch-) ausführungsgänge
Gallenblase
Gallenwege
Peritoneographie
Sialo-/Pankreatikographie
Cholecystographie
Cholangiographie
URO

Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase
Harnblase
Harnröhre

Urographie
Cystographie Urethrographie

REPRO

Eileiter
Gebärmutterhöhle
Samenleiter/-blasen
Milchgänge

Salpinographie
Hysterographie

Vaso-/Vesikulographie
Galaktographie

MUSK

Gelenkhöhlen
Knochenmarksraum

Arthrographie
transossäre Phlebographie
ZELL keine - Drainage über das venöse System  
ENDO keine - Drainage über das venöse System  
DERM Schweissdrüsenausführungsgänge Kein Gegenstand radiologischer Diagnostik

grün = gängige, nicht unbedingt häufige Verfahren

 

Ausführliche Informationen zu Kontrastmitteln und Kontrastmitteldiagnostik (hier klicken)

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2.2.1 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Enterale Kontrastmittelverfahren

 

Enterale Kontrastmittelverfahren

Allgemeine Prinzipien Fragestellung Kontrastmittelapplikation und Anmerkungen
fein-morphologisch
Doppelkontrast: mit Bariumsulfat als pos. KM (löst Wandbeschlag aus) und neg. KM (Luft, CO2, Methylcellulose, Sahne) zur Distension des Lumens
Bildbeispiel: Doppelkontrast des Kolons Appendix permagna
grob-morphologisch

Monokontrast: nur positives KM
Anwendung je nach Fragestellung, z.B.

Hohlorganperforation
wasserlösliches KM ! (z.B. Gastrografin®, Peritrast® o.a.)
Hohlorganfistel
Füllung von aussen: Wasserlöslich
Füllung von innen: Bariumsulfat
Hohlorganstenose
Bariumsulfat verdünnt 1: 4
funktionell
Monokontrast (Barium oder wasserlöslich), Metallmarker
 
Struktur Fragestellung Untersuchungsverfahren und Kontrastmittelapplikation
Ösophagus
Tumor Breischluck-Doppelkontrast
Perforation Breischluck-Monokontrast - wasserlöslich
Transportstörung Breischluck : Reisbrei (z.B. Motilitätsstörung, Achalasie)
Magen-Duodenum
Tumor, Ulcus Magen-Darm-Passage (MD)P-Doppelkontrast
Perforation Abdomenleeraufnahme (MDP-Monokontrast, wasserlöslich)
Transportstörung akut: Monokontrast (Barium oder wasserlöslich), z.B. Ausgangsstenose
chronisch: Markeruntersuchung bei bei diabetischer Gastroparese
Dünndarm
fein-morphologisch Enteroklysma - sondengestützt Weitere Informationen
grob-morphologisch fraktionierte MDP
Transportstörung akut: Monokontrast (wasserlösliches KM), z.B. bei kompensierten Ileus
chronisch: Markeruntersuchung (Transitzeit)
Dickdarm
Tumor Kolonkontrasteinlauf (KE) - Doppelkontrast     Bildbeispiel
Stenose Kolonkontrasteinlauf (KE) - Monokontrast
Obstipation, rektal
Motilitätsstörungen
Colonmotiltätsstörung: Markeruntersuchungen (Colontransitzeit)
rektale Obstipation, Enterozelen: Defäkographie

 

 

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2.2.2 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Parenterale Kontrastmittelverfahren:

Parenterale Kontrastmittelverfahren

Struktur Untersuchungsverfahren Kontrastmittelapplikation und Anmerkungen
Vasa privata (Arterien) Arteriographie (direkt, indirekt)
Bildbeispiel: Arteriographie der Niere
2. Bildbeispiel: Angiographie der Nieren
CT-Angiographie
MR-Angiographie
Bildbeispiel: Angiographie des li Unterschenkels

arteriell: Übersicht, selektiv, superselektiv
venös: nur mit DSA* , CT und MR möglich
Vasa publica (V. porta, A. pulmonalis) Portographie, direkt transhepatisch/transjugulär (Transparenchymale Punktion)
Portographie, indirekt Spleno-/Mesentericoportographie
Pulmonalisangiographie peripher- / zentralvenös
CT-Angiographie peripher-venös
MR-Angiographie peripher-venös und ohne KM
Venen Phlebographie Direktpunktion oder kathetergestützt
Lymphgefäße Lymphographie nur in speziellen Fällen mit wasserlöslichen oder öligen KM
Körperhöhle Arthrographie (Mono- und Doppelkontrast)
Direktpunktion
Myelographie (Monokontrast) Direktpunktion
Peritoneographie Direktpunktion, Suche nach inneren Bruchlücken (seltenes Verfahren)

*Digitale Subtraktionsangiographie

 

 

Angiographie

 

Informationen zur Angiographie

 

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2.3 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Schnittbildverfahren

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2.3.1 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Schnittbildverfahren: Ultraschall-Tomographie

 

Informationen zur Sonographie (hier klicken)

Doppler- und Duplexsonographie (Prinzip)


Spezielle Ultraschallverfahren:

Dopplersonographie
FKDS = farbkodierte Duplexsonographie

 

 

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2.3.2 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Schnittbildverfahren: Computertomographie

 

Technik der Computertomographie (hier klicken)

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2.3.3 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren
Schnittbildverfahren: Magnetresonanztomographie

 

 

 

 

Möglichkeiten der modernen MRT: Heutiger Stand und Ausblick

Organsystem Gefäße Parenchym Hohlraum Spezial
Darstellung Darstellung Funktion Darstellung Funktion  
ZNS ja ja Denken/BOLD Liquor Fluß Diffusion
CV koronar ja Bewegung Blut Fluß  
RESP PA / PV eingeschränkt O2-Austausch Luft/O2 Ventilation  
GI ja
V. porta
Drüsen
MD-Kanal
Stoffwechsel
Resorption
z.B. Galle
Speise
Sekretion
Transport
Hydrometrie
URO NAST ja Harnproduktion Urin Transport Hydrometrie
REPRO ja ja
Mamma
Diverse
Laktation
Ei / Samen
Milch
Transport
Sekretion
 
MUSK ja Knochen
Bänder
Muskeln
Statik
Kopplung
Motorik
Markraum Hämatopoese  
ZELL
-
Thymus, LK
Milz, RES
Abwehr
-
-
 
ENDO
-
diverse Hormone
-
-
 
DERM
-
Haut
Drüsen
Schutz
Thermostat
-
Regulation  

 

Technik der Magnetresonanztomographie (hier klicken)

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2.4 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Bildverarbeitung (Computeranwendungen zur Darstellung und Auswertung von Bilddatensätzen)

 

Analog-Digitale Migration in der Radiologie (Medizin)

Die bisherige analoge Befundung von Filmen (hard copy) am Schaukasten wird zunehmend durch die Befundung von Datensätzen (soft copy) am Computerarbeitsplatz (workstation) ergänzt und ersetzt. Damit werden ganz neue Möglichkeiten der Bildverarbeitung und Präsentation eröffnet. Die folgende Tabelle fasst die Möglichkeiten zusammen, die durch den zunehmenden Einsatz digitaler Technik in der medizinischen Bildgebung entstehen.

 

Lichtkasten Aufgaben Workstation
+

Diagnostisches Modell

Viewing
+
+ / +

Strukturanalyse

Oberfläche / Binnenraum
+ / +
+ / -

Charakterisierung

Mustererkennung / Durchblutung
+ / +
+ / - / -

Quantifizierung

2D / 3D / Flow
+ / + / +
- / - / - / -

Visualisierung

3D / VR / Animation / Editor
+ / + / + / +

 

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2.4.1 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Bildverarbeitung - Darstellung: surface und volume rendering

 

Verfahren der rechnergestützten Bildnachbearbeitung (von Spiral-CT und MRT-Datensätzen) zur Volumenquantifizierung (z.B. neoplastischer Läsionen) und räumlicher Darstellung bzw. Lokalisation in Bezug zu vaskulären Leitstrukturen.

Dreidimensionale Rekonstruktions- und Darstellungstechniken:

Segmentanalyse der Leber (eine Einführung)
3-D-Rekonstruktion einer Spina bifida (Bildbeispiele)
3-D-Rekonstruktion (MRT) einer Jefferson-Fraktur (Bildbeispiele)
3-D-Rekonstruktion (CT) des Humeruskopfes (Bildbeispiele)
3-D-Rekonstruktion (Spiral-CT) einer Malleolus- und Calcaneus-Fraktur (Bildbeispiele)

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2.4.2 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Bildverarbeitung - Auswertung: Annotation, Winkelvermessung, Raumachsenbestimmung, Navigation

Inhalte werden möglichst bald eingefügt

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2.4.3 Prinzipien der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren:
Bildverarbeitung - Funktionell: Volumenbestimmung, Flow und TDC (time density curves)

Messungen zur Tumorvitalität

Time-Density-Curves und Kontrastmittelkinetik

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